Die Elektroauto Akkus sind nach wie vor die größten Schwachpunkte und waren in der Vergangenheit einer der Hauptgründe dafür, dass die Entwicklung dieser Antriebstechnik so viel Zeit in Anspruch nahm. Um genügend Energie für eine Reichweite von mehreren hundert Kilometern zu speichern, mussten die Akkus zunächst so groß sein, dass dadurch ganze Kofferräume blockiert wurden. Das führte wiederum zu einem hohen Gewicht der Fahrzeuge und damit zu einem höheren Verbrauch und einer Einschränkung der Leistung. Seit Jahren aber wird die Entwicklung von kleinen und hoch leistungsfähigen Batterien verstärkt vorangetrieben, um diesen Hinderungsgrund für die Produktion wirtschaftlicher Elektroautos auszuräumen. Moderne Lithium-Ionen-Akkus sind deutlich leistungsfähiger, als die in den ersten Prototypen verwendeten Batterien und kommen daher mit einem geringeren Gewicht und Platzbedarf bei vergleichbaren Leistungen aus. Auf diese Weise können inzwischen Elektroautos hergestellt werden, die eine Reichweite von mehreren hundert Kilometern haben und somit absolut alltagstauglich sind. Lediglich eine längere Urlaubsreise über Entfernungen von tausend Kilometern und mehr kann mit den neuen Elektroautos noch sehr zeitaufwändig sein, da die Akku-Ladezeiten lange Fahrtunterbrechungen verursachen.
Ein weiteres Problem der Elektroauto Akkus war bislang ihr Preis. Durch die Entdeckung hoher Lithium-Vorkommen und die verstärkte Produktion der Akkus wird sich der Anschaffungspreis aber bei einer stärkeren Nachfrage deutlich reduzieren. Man geht bis zum Jahr 2015 von Preissenkungen bis zu 50 Prozent aus. Bereits jetzt haben große Batterie-Hersteller ihre Produktion stark ausgeweitet, um rechtzeitig auf die steigende Anzahl an Elektroautos auf dem Markt vorbereitet zu sein. Überall auf der Welt wird derzeit aber auch nach anderen Speichermöglichkeiten für Ladestrom geforscht, um das Gewicht, den Platzbedarf und die Kosten für Speichermedien drastisch reduzieren zu können.







































