Der Autokonzern Proton aus Malaysia wurde im Jahre 1983 gegründet und hatte der Öffentlichkeit im Frühjahr 2009 ein Elektrofahrzeug mit 325 Kilometern Reichweite vorgestellt. Es soll 25.000 Euro kosten und sowohl in China als auch Europa und den USA verkauft werden. Das Elektroauto ist eine gemeinsame Entwicklung von Proton und der niederländischen Konstruktionsfirma Detroit Electric. Entstanden ist der Autohersteller durch ein Wirken des damals regierenden Premierministers Mahathir bin Mohamad in Zusammenarbeit mit dem Konzern “Heavy Industries of Malaysia” und dem japanischen Elektronikunternehmen Mitsubishi.
Der Staat ist heute noch mehrheitlich an Proton beteiligt und das Hauptwerk ist im Bundesstaat Selangor beheimatet. Zwei Jahre nach der Gründung wurde die mit der Autoproduktion begonnen und mittlerweile werden überwiegend Fahrzeuge der Autokonzerne Mitsubishi und Citröen in Lizenz hergestellt. Die Eigenentwicklung Proton Waja wird ebenso produziert wie Lizenzbauten der Automodelle Hyundai Pony und Excel. Im Jahre 1996 wurde der britische Sportwagenhersteller Lotus übernommen und ist seit dem Jahre 2003 eine hundertprozentige Tochterfirma des malaysischen Autoherstellers. Von Dezember 2004 bis Jahresanfang 2006 wurde eine Beteiligung an dem italienischen Motorradhersteller MV Agusta gehalten.
Auf dem deutschen Automarkt war man von 1995 bis 2001 aktiv und konnte nur 2.000 Fahrzeuge jährlich absetzen weshalb schließlich der Rückzug aus Deutschland erfolgte. Nach den Plänen Malaysias soll Proton wegen seines rapide sinkenden Marktanteils und der geringen Nachfrage im eigenen Land verkauft werden. Der Wolfsburger Autokonzern Volkswagen AG soll die Produktion übernehmen aber bisher wurde der Verkauf noch nicht abgeschlossen.







































