Nach Einschätzung des US-Batterieherstellers Johnson Controls Power Solutions gegenüber der Zeitung “Die Welt” wird es noch 10 bis 15 Jahre dauern bevor sich Elektroautos durchsetzen werden. Die Batteriepreise sind derzeit noch zu hoch um einen schnellen Durchbruch der Elektroautos auf dem Markt erreichen zu können. Die Batteriebranche strebt einen Preis von 350 Euro pro Kilowattstunde an während er sich heute noch auf mehr als 700 Euro beläuft. Im Jahre 2020 sollen es 250 Euro pro Kilowattstunde sein.
Der Johnson-Chef Alex Molinaroli sieht Deutschland nicht als Treiber für Elektromobile sondern rechnet auf dem deutschen Automarkt eher mit einer langsamen Etablierung der Elektroautos. Stattdessen schätzt er dass Frankreich eine führende Rolle übernehmen könnte, da die französische Regierung entsprechende Elektromobilitäts-Projekte zum Beispiel mit Renault gestartet habe. Das US-Unternehmen Johnson Controls gehört mit seiner Tochterfirma Power Solutions und der Marke Varta zu den dominierenden Batterieherstellern. Zum Jahresanfang 2008 hatte der Konzern in Frankreich ein erstes Produktionswerk für Lithium-Ionen-Akkus aufgebaut und eröffnet.
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