Das südamerikanische Land plant aus eigener Kraft den Abbau des wertvollen seltenen Metalls Lithium, der zur Herstellung von Lithium-Batterien benötigt wird und in den kommenden Jahren eine hohe Nachfrage verzeichnet. Das Land möchte sowohl den Abbau als auch die Verarbeitung in eigener Regie durchführen. Zur Zeit befindet sich in den Anden eine entsprechende Lithium-Verarbeitungsanlage im Aufbau die dazu dienen soll das Lithiumkarbonat abzubauen. Das Edelmetall kommt bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz auf welche die Batteriehersteller und Autohersteller derzeit besonders stark setzen.
Nach eigenen Angaben verfügt Bolivien über das weltweit größte Vorkommen an dem seltenen teuren Metall und zwar beeindruckende 5 Milliarden Tonnen. Vor drei Jahren wurden die Ölvorkommen durch den neuen Präsidenten Evo Morales in den Staatsbesitz übertragen. Das rohstoffreiche Land setzt beim Abbau und Verarbeitung verstärkt auf staatliche Kontrolle. Die ausländischen Unternehmen sollen demnach keine Möglichkeit haben in den Rohstoffabbau und Verarbeitung einzusteigen. In den nächsten Jahren wird Lithium mit der steigenden Verbreitung der Elektrofahrzeuge verstärkt an Bedeutung gewinnen wodurch der Preis steigen wird.
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