Die Wissenschaftler des bekannten Massachusetts Instituts for Technology (MIT) haben eine neuartige Kathode aus Lithium-Eisen-Phosphat entwickelt. Die Kathode bietet eine höhere Entladungsrate als normale Lithium-Ionen-Akkus wodurch das Aufladen eines Akkus für ein Elektroauto nur fünf Minuten statt ein paar Stunden dauert.
Nach einem Bericht des Magazins “Nature” soll die Akkutechnologie bereits in zwei bis drei Jahren marktreif sein und würde eine Revolution in der Akkutechnik bedeuten. Als Einsatzgebiete kommen auch Handys in Frage, wo die Aufladung des Akkus dann nicht mehr mindestens eine Stunden sondern nur zehn Minuten dauert. Das neue Superakku ist mit dem glasähnlichen Lithium-Phosphat überzogen worden und führt zu einer Beschleunigung des Transports der Lithium-Ionen.
Der schnellere Transport verkürzt die Ladezeit enorm und könnte den Elektroautos auf dem Automarkt endlich zum Durchbruch verhelfen. Die Autohersteller arbeiten derzeit außerdem an einheitlichen Ladestationen und bauen damit eine Basis für die Energieversorgung der Elektrofahrzeuge auf. Die Reichweite der Autos mit Elektroantrieb muss aber verbessert werden, denn zur Zeit können sie mit einer Akkuladung nur 40 bis 150 Kilometer weit fahren.
Veröffentlicht am: März 24th, 2009- US-Wissenschaftler entwickeln Turbo-Akku
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