Der japanische Autokonzern Mitsubishi hat in Zusammenarbeit mit der Firma „Japan Corporation Delivery System“ (JDS) ein Ladesystem für Elektroautos entwickelt. Das Ladesystem ermöglicht es Besitzern von Elektroautos die Akkus an Stationen mit neuer Energie zu versorgen. Zum Einsatz kommt dabei ein Gerät mit dem Namen “i-Charger” welches die Ladezeit misst und die entstandenen Stromkosten dann direkt beim Kunden per Rechnung abrechnet. Der Kunde muss vor der Aufladung des Akkus eine ID-Card in das Gerät stecken damit durch die dann anschließende Legitimitation die Stromgebühren zugewiesen werden können.
In Japan kann das innovative Ladesystem bereits erworben werden. Seit Juli diesen Jahres wird der Elektrokleinwagen Mitsubishi i-MiEV auf dem japanischen Automarkt angeboten und kostet rund 34.000 Euro. Das Fahrzeug ist mit einem 64 PS starken Elektromotor ausgestattet worden und kommt dadurch mit einer Akkuladung auf eine Reichweite von 160 KIlometern während die Höchstgeschwindigkeit bei 130 km/h liegt. Das Lithium-Ionen-Akku kann an einer normalen Steckdose innerhalb von sieben Stunden vollständig aufgeladen werden. Nach Konzernangaben reicht das Akku für eine Reichweite von insgesamt 150.000 Kilometern also hält zehn Jahre und muss dann gegen Zahlung eines bestimmten Betrags gegen eine neue Batterie ausgetauscht werden. Im Oktober 2010 wird das japanische Elektroauto in Europa erhältlich sein.
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