Der japanische Autokonzern Toyota rechnet mit einem Boom bei Elektro-, und Hybridfahrzeugen und hat sich deshalb vorsorglich Lithium-Schürfrechte für einen Salzsee in Argentinien gesichert. Die Handelstochter Toyota Tshusho und der australische Bergbaukonzern Orocobre werden über ein Gemeinschaftsunternehmen ab dem Jahre 2012 im Salzsee Salar de Olaroz das wertvolle Lithium fördern. Die Fördermenge soll sich nach Firmenangaben zwei Jahre später auf 15.000 Tonnen Lithium jährlich belaufen.
Diese Menge würde reichen um drei Millionen Hybridautos herzustellen. Die Beteiligung von Toyota Tshusho an dem Joint-Venture wird mit Unterstützung des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie (Meti) bei 25 Prozent liegen. Die weltweiten Lithium-Vorkommen sind begrenzt und da ist es wenig erstaunlich dass sich die Autohersteller langsam Schürfrechte sichern um nicht in die schwere Lage wie die Solarzellenhersteller beim Rohstoff Silizium zu geraten. Die Solarzellenhersteller hatten nicht mit einer so starken Nachfrage gerechnet und mussten dann zu hohen Preisen das Silizium einkaufen.
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