Der US-Autokonzern General Motors wird im Herbst des kommenden Jahres sein Elektroauto GM Chevrolet Volt auf den Automarkt bringen. Nach den bisherigen Plänen sollte er knapp 22.000 US-Dollar kosten und somit für Jedermann/frau erschwinglich sein. Die Konzernleitung hat sich aber offenbar verschätzt und kann ihr Versprechen nicht halten. Der Kaufpreis soll sich nun auf satte 43.000 US-Dollar belaufen und ist dann doppelt so teuer wie geplant, wie das US-Fachmagazin Automotive News berichtet.
Die Kosten für die Technik fallen größer aus als gedacht, denn allein schon das Lithium-Ionen-Akku kostet stattliche 8.000 US-Dollar. In Deutschland würde der Chevrolet Volt umgerechnet rund 30.000 Euro kosten. Das Elektroauto ist eine komplette Neuentwicklung weshalb keine Komponenten aus bestehenden GM-Automodellen verwendet werden. Es handelt sich um ein rein elektrisches Fahrzeug aber verfügt über einen 1,4 Liter Benzinmotor. Sobald die Akkuladung einen bestimmten Wert unterschreitet erfolgt die automatische Aktivierung des Motors. Der Akku wird dadurch aufgeladen und daher ist eine hohe Reichweite von einigen hundert Kilometern möglich. Es muss abgewartet werden ob der Chevrolet Volt zur Markteinführung preiswerter angeboten wird.
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