Das Unternehmen Luis AG hat die Auslieferung seines Elektroautos Luis Free wegen gravierender Qualitätsmängel der bislang in China vorgefertigten Fahrzeuge gestoppt. Nach Angaben des Firmenchefs Jan Luis entspricht die Fahrzeug-Qualität nicht dem deutschen Standard, weshalb die Produktion nun wieder nun Deutschland verlagert werden soll. Im Rahmen der Produktionsverlagerung wird nach einem Partner gesucht und sollten alle chinesischen Arbeitsplätze übernommen werden so würden rund 100 neue Jobs in Deutschland entstehen.
Nach den bisherigen Plänen sollte der Luis Free bereits im September ausgeliefert werden aber nun wird sich die Auslieferung um neun Monate verzögern. Der Einstiegspreis des Elektroautos liegt bei 12.000 Euro und sollte ein deutscher Partner gefunden werden, bedeutet dies wohl zusammen mit einer Steigerung der Qualität wohl eine Preiserhöhung. Es soll nach Firmenangaben bereits 500 Vorbestellungen und tausende Kundenanfragen zu dem Luis Free geben. Die Qualität der Karosserie war zu schlecht für den deutschen Standard und deshalb hat die Luis AG nun die Vertröge mit der chinesischen Partnerfirma gekündigt. Die Reichweite des Luis Free soll mit einer Akkuladung bei 200 Kilometern liegen während sich die Höchstgeschwindigkeit nur auf 90 km/h beläuft.
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