Der Schweizer Elektroautohersteller Mindset Holding AG steht offenbar kurz der Pleite, denn nach Angaben des Firmengründers Lorenzo Schmid droht die Schließung wenn kein neues Kapital durch Investoren eingebracht werden sollte. Zum Jahresanfang 2009 hatte der Unternehmer den Elektro-Roadster in Berlin vorgestellt und sollte eigentlich mit 10.000 Einheiten pro Jahr schon in die Serienproduktion gehen. Nun haben gestern die gesamte Geschäftsleitung, der Verwaltungsrat und das Entwicklerteam ihren Rücktritt erklärt.
Der Grund für die Turbulenzen sind Finanzierungsprobleme, denn das Unternehmen benötigt 109 Millionen Euro um mit der Serienproduktion beginnen und weitere Elektrofahrzeuge entwickeln zu können. Der Firmengründer wird nun selbst als CEO tätig nachdem Daniel Buchter gestern seinen Hut genommen hatte. Die geplante Kapitalerhöhung soll trotz der bestehenden Probleme durchgeführt und damit die finanzielle Basis der Mindset Holding AG gesichert werden. Im März gibt es eine außerordentliche Generalversammlung in deren Rahmen der Verwaltungsrat neu gewählt werden soll. Die Autokonzerne sehen den Elektroautohersteller als Konkurrenten, da sie bisher nicht bei dem Unternehmen eingestiegen sind oder Kapitel zur Verfügung gestellt haben.
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