Der japanische Autokonzern Mitsubishi möchte sein Elektroauto i-MiEV nun weltweit und nicht nur in Japan einführen. Dies hatte der Autohersteller auf der New York Auto Show mitgeteilt und bereits im Juli diesen Jahres wird das Elektrofahrzeug auf dem japanischen Automarkt erhältlich sein. Das US-Energieunternehmen Portland General Electric und der US-Bundesstaat Oregon nimmt außerdem an einem umfangreichen Testprogramm des Mitsubishi i-MiEV teil. Im Rahmen des Versuchsprogramms werden Ladestationen für Elektrofahrzeuge aufgebaut.
Das Elektroauto aus Japan mit dem ungewöhnlichen Namen hat eine Reichweite von 130 Kilometern. Als Grundlage hat Mitsubishi das Minicar “i” genommen und statt eines Benzinmotors ein Lithium-Ionen-Akku, Elektromotor und Ladesystem verbaut. Wenn das Akku leer sein sollte kann es an einer 220 V Steckdose innerhalb von sechs bis acht Stunden wieder mit Strom aufgetankt werden. Die Käufer erhalten mit dem Kauf des Mitsubishi i-MiEV einen Schnell-Ladestecker womit das Elektrofahrzeug innerhalb von einer halben Stunden zu 80 Prozent aufgeladen wird.
Die Autohersteller setzen verstärkt auf die Entwicklung von Elektroautos und reagieren damit auf die Nachfrage nach umweltfreundlichen Fahrzeugen. Die Wirtschaftskrise hat die Autokonzerne besonders hart getroffen, die auf Autos mit hohen Benzinverbrauch gesetzt haben. Der US-Autohersteller General Motors steht wegen seiner stark verfehlten Modellpolitik bereits kurz vor der Pleite und soll nach Plänen der US-Regierung in Insolvenz gehen.
Veröffentlicht am: April 15th, 2009- Mitsubishi i-MiEV kostet 35.000 Euro
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