Der Rüsselsheimer Autohersteller Opel hat den Verkauf seines Elektroautos Opel Ampera gestoppt und soll erst zu einem späteren Zeitpunkt auf dem europäischen Automarkt eingeführt werden. Die Elektrolimousine wurde bisher von 6500 Käufern bestellt und nun ist unklar wann sie es erhalten werden. Der Grund für die Verzögerung des Marktstarts sind Probleme mit den Akkus bei Unfällen, die zu einem Feuer führen können. Der baugleiche Chevrolet Volt fing Feuer bei Crashtests in den USA. Im Rahmen eines simulierten Seitenaufpralls geriet die Batterie selbst drei Wochen nach dem Unfall in Flammen. Das Kühlsystem des Akkus wurde bei dem Testunfall beschädigt. Zu vergleichbaren Problemen kam es bei zwei weiteren Fahrzeugen.
Der Opel Ampera wird der gleichen Batterie betrieben und daher will Opel abwarten wie General Motors (GM) nun das Feuer-Problem lösen wird. Nach einer Einschätzung des Betriebsratschefs Rainer Einenkel vom Bochumer Opel-Werk werden viele Kunden ihre Bestellung aber nicht stornieren, weil die Techniker schnell eine Lösung finden werden. Wie das Magazin “Capital” berichtet könnte bei dem Autohersteller im Jahr 2012 eine Kapitallücke von 1 Milliarde Euro entstehen basierend auf einer Absatzprognose von 1,4 Millionen Fahrzeugen.
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