Der Rüsselsheimer Autohersteller Opel hat im Testzentrum Dudenhofen mit umfangreichen Testfahrten seines Elektroautos Opel Ampera begonnen. In zwei Jahren soll das Fahrzeug auf den Automarkt kommen. Der Voltec-Elektroantrieb, Batterien, Motor und der Stromgenerator wurden in zwei normale Serienmodelle integriert. In den beiden Testfahrzeugen auch “Mules” (Maultiere) genannt werden die wichtigsten Komponenten erprobt. Im ersten Schritt werden die Komponenten und deren Verhalten sowie die Subsysteme getestet. Danach werden alle Bauteile in Autos eingebaut, die bereits vergleichbar mit dem Serienfahrzeug sind obwohl noch zahlreiche handgefertigte Komponenten verbaut worden sind.
Der Opel Ampera ist ein viersitziges Elektroauto und hat mit seinem Elektroantrieb eine Reichweite von 60 Kilometern. Die Energie bezieht der Elektromotor über ein Lithium-Ionen-Akku. Als Zielgruppe sind Pendler angesprochen, die täglich nur 50 Kilometer unterwegs sind. Sollte das Akku während der Fahrt dennoch leer werden, so wird die Reise mit einem kleinen Benzin/Bioethanol-Motor fortgesetzt. Die Reichweite beläuft sich durch den Benzinmotor auf rund 500 Kilometer. Das Akku kann an einer normalen Steckdose wieder zu 100 Prozent aufgeladen werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 160 km/h ausreichend. Zu welchen Preis der Opel Ampera erhältlich sein wird ist bisher noch nicht bekannt.
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