Jeder Besitzer haftet für alle Schäden, die mit seinem Kraftfahrzeug angerichtet werden in unbegrenzter Höhe. Das sind sowohl materielle Schäden, als auch die Kosten, die durch Verletzungen von Menschen oder durch deren Tod entstehen. Gerade bei Unfällen mit Personenschäden können die finanziellen Folgen durch langwierige Behandlungen und Rentenzahlungen ganz schnell in die Hunderttausende oder gar Millionen gehen. Deshalb hat der Gesetzgeber festgelegt, dass jedes Kraftfahrzeug und jeder Anhänger über eine Haftpflichtversicherung verfügen muss, die diese Risiken abdeckt.
Seit der Liberalisierung des europäischen Versicherungsmarktes ist das Angebot an Kfz-Versicherungen für den Verbraucher sehr unübersichtlich geworden. Der Vergleich der einzelnen Tarife zeigt, zwischen einem preiswerten und einem teuren Vertrag können bei identischen Leistungen einhundert Euro und mehr Differenz liegen. Hier hilft ein Versicherungsvergleich, bares Geld zu sparen.
Die Höhe der zu zahlenden Prämie hängt bei der Kfz-Haftpflichtversicherung im wesentlichen von drei Dingen ab: vom Fahrzeug, von den Fahrern und vom Zulassungsbezirk. Die einzelnen Fahrzeugtypen sind sehr unterschiedlich am Unfallgeschehen in Deutschland beteiligt. Massenprodukte, die sehr gern gefahren werden, verursachen öfter Unfälle, als Fahrzeuge, die nur selten genutzt werden. Um diesen Sachverhalt darzustellen, werden alle Autos in so genannte Typklassen eingeordnet, diese wiederum lässt sich über die Schlüsselnummer des Fahrzeuges ermitteln und die steht in den Fahrzeugpapieren. Ältere, erfahrener Kraftfahrer sind weniger an Unfällen beteiligt, als Jüngere. Jedes unfallfreie Jahre wird von den Versicherungen mit einer weiteren Stufe im Schadensfreiheitsrabatt honoriert.
Der Fahrzeughalter und künftige Versicherungsnehmer benötigt damit für den Autoversicherungsvergleich seine Zulassungsbescheinigung (der frühere Fahrzeugschein) und den Versicherungsschein aus dem letzten Jahr, der enthält den aktuellen Schadensfreiheitsrabatt. Mit diesen Papieren kann der Interessent nun von Gesellschaft zu Gesellschaft laufen und sich individuelle Angebote unterbreiten lassen. Das ist eine sehr Zeit raubende Angelegenheit, der Fahrzeugbesitzer darf aber auf eine persönliche Beratung vertrauen. Eine schnellere und preiswertere Alternative sind Vergleichsrechner im Internet.
Über einfache und leicht verständliche Suchfelder werden die Daten eingegeben und nach wenigen Schritten folgt eine Auflistung der günstigsten Angebote. Viele Versicherungsunternehmen arbeiten darüber hinaus mit einem kaum noch zu durchschauenden Rabattsystem. Durch die Veränderung einzelner Parameter, wie beispielsweise die jährliche Fahrleistung oder der nächtliche Abstellort des Fahrzeuges, lässt sich jedes Angebot individuell zuschneiden. Anschließend kann der Vertrag sofort online abgeschlossen werden. Allerdings erkauft sich der Versicherungsnehmer den preiswerten Tarif durch den Verzicht auf eine individuelle Betreuung. Auch im Schadensfall hat er keinen Ansprechpartner vor Ort, die Abwicklung erfolgt über ein Call-Center. Ein Autoversicherungsvergleich lohnt sich also.
Ein laufender Vertrag kann mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden. Das bedeutet für die überwiegende Anzahl der Verträge, dass die schriftliche Kündigung bis zum 30.11. beim Versicherer sein muss.
Veröffentlicht am: April 8th, 2010- Kfz Versicherung für das Elektroauto
Elektroautos gelten weithin als teures... - Chevrolet Volt kann Feuer fangen
Das Elektroauto Chevrolet Volt kann... - Peugeot iOn sahnt “ÖkoGlobe” ab
Im aktuellen Wettbewerb der Elektro-... - DB Carsharing nimmt Citroen C-Zero ins Flottenangebot auf
Demnächst wird es einen Neuzugang... - RWE AG bietet Elektromobilitäts-Pakete
Der Essener Energiekonzern RWE AG...






































