Der US-Autokonzern Chrysler hat eine Elektroversion seines Vans Grand Voyager vorgestellt der in den USA unter den Namen Town & Country läuft. Im Rahmen eines Testprojekts erhält der US-Staatskonzern U.S. Postal Service (USPS) vier Einheiten des Elektrofahrzeugs. Zur Zeit besteht die Flotte des staatlichen Postunternehmens aus 10.000 Vans der Marke Chrysler. Zusammen mit USPS und weiteren Partnern ist der angeschlagene Autohersteller bemüht einen Zuschuss aus dem Fördertopf des Transportation-Electrification-Konjunkturprogram zu erhalten.
Das Programm wurde vom US-Energieministerium aufgelegt und dient dazu die Elektrofahrzeuge langfristig auf dem US-Automarkt zu etablieren. Wenn Chrysler und seine Partner eine Subvention erhalten sollten, dann könnte der Autokonzern eine ganze Fahrzeugflotte aus Elektro-Postfahrzeugen für USPS aufbauen. Die Energieversorger ConEd, DTE und Duke haben die Aufgabe die Post-Stationen mit Stromladestellen aufzurüsten. Der Elektro-Van Grand Voyager bezieht seine Energie aus Akkus des strategischen Partners A123 Systems.
Das Unternehmen ist ein Hersteller von Lithium-Eisenphosphat-Akkus und arbeitet bei der Batterieherstellung mit Nanotechnologie. Weltweit haben die Autohersteller mit Testprojekten begonnen wie zum Beispiel BMW mit seinem Mini E. Die Testfahrten dienen dazu herauszufinden wie wirtschaftlich die Elektroautos arbeiten und ob sie im Alltag einsetzbar sind.
Veröffentlicht am: April 30th, 2009- Chrysler baut Elektrovariante des Fiat 500
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