Die Bundesregierung hat sich dazu entschieden den Kauf von Elektroautos nicht mit einer Prämie zu fördern. Stattdessen hat sich die Politik zur Gründung einer Nationalen Plattform für Elektromobilität entschlossen verbunden mit dem Ziel vorwiegend die Forschung und Entwicklung von Elektroautos sowie Akkus zu finanzieren. Die Nationale Plattform für Elektromobilität ist vor wenigen Wochen gestartet und ist ein gemeinsames Projekt der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie, Forschung und Wissenschaft. Dennoch fahren Elektroauto-Besitzer günstig, denn sie sind zum Beispiel beim CityEL fünf Jahre lang von der KFZ-Steuer befreit und die Kosten für die Haftpflichtversicherung belaufen sich auf nur 80 Euro pro Jahr.
Im Gegensatz zu Deutschland setzen Frankreich, China, Großbritannien und die USA auf eine direkte Förderung für Elektroauto-Käufer. Die chinesischen Autokäufer können sich über eine Kaufprämie von über 7.500 Euro freuen, welche aber die Elektroautohersteller erhalten und damit die Verkaufspreise ihrer Elektroautos senken können. In den USA bekommen Käufer eines umweltfreundlichen Elektroautos einen Kredit von 1.800 Euro dessen Akkuleistung sich auf über 4.000 Kilowattstunden beläuft.
Die Elektrofahrzeuge im Land der unbegrenzten Möglichkeiten dürfen außerdem kostenlos parken und die Besitzer müssen weder Maut noch Gebühren für den Strassenerhalt zahlen. Die französische Regierung fördert den Elektroauto-Kauf in den kommenden zehn Jahren mit maximal 5.000 Euro pro Auto, einer kostenlosen Autozulassung und einem preislich reduzierten Nacht-Stromladetarif. Die Franzosen wollen bis zum Jahr 2020 knapp 700 Millionen Euro an Investitionen für die Elektromobilität leisten. Die britischen Elektroauto-Käufer sollen ab dem nächsten Jahr eine Prämie von bis zu 5.800 Euro erhalten. Die Kosten für das Förderprogramm Großbritanniens belaufen sich bis 2020 auf 2,6 Milliarden Euro.
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