Eine Kaufprämie für besonders umweltfreundliche Fahrzeuge hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gefordert wodurch die Autohersteller einen Anreiz hätten verstärkt Autos mit Hybridantrieb sowie später Elektroautos in den Markt einzuführen. Dies sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch gegenüber der Zeitung “Tagesspiegel” in Bezug auf seine Forderung. In Frankreich werden Autos deren Spritverbrauch sich auf zwei Liter beläuft bzw. der CO2-Ausstoß bei unter 60 Gramm liegt mit bis zu 5.000 Euro bezuschusst. Die Finanzierung erfolgt durch so genannte Maluszahlungen für Fahrzeug mit hohen Spritverbrauch.
Der Geschäftsführer der DUH lehnt jedoch eine Anschaffungsprämie für reine Elektroautos ab, da dies die Hersteller zum aktuellen Zeitpunkt nicht wollen. Die Bundesregierung hat eine Förderung für Elektromobilität gestartet und dafür 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Diese Förderung hält Resch mehr oder weniger allerdings für rausgeworfenes Geld und den geplanten Autogipfel im Mai bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für nutzlos. Nach bisherigen Einschätzungen werden in 10 Jahren nur 1 Prozent aller Fahrzeuge überhaupt Elektroautos sein. Die Elektrofahrzeuge CityEL und Twike zählen zu den erfolgreichsten Automodellen auf dem Markt.
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