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24. Februar 2014

Zukünftige Elektroautos

Filed under: Elektroauto News — admin @ 11:21

Dem Elektroauto gehört die Zukunft. Das dürfte jedem klar sein, der sich Gedanken darüber gemacht hat, welche Vorteile so ein Auto mit Elektromotor bietet.
Der Umweltschutzaspekt ist hier ein ganz klarer Pluspunkt. Elektroautos stoßen kein CO2 aus und sind damit ein Fortbewegungsmittel welches die Umwelt schont.
Fahrer eines solchen Autos brauchen sich auch nicht mehr über hohe Spritpreise ärgern. Was sie brauchen, ist ein Ladekabel und eine 220-Volt-Steckdose. Damit wird der Elektromotor wieder aufgeladen und schon kann die Fahrt weitergehen. Nicht zuletzt sind Elektroautos auch günstig in den Versicherungsbeiträgen und den Steuern.
Derzeit kaufen Kunden diese Autos noch verhalten, sie sind ihnen zu teuer, die Reichweite ist zu gering oder die Ladestationen fehlen. An diesen Nachteilen arbeiten die Autohersteller aber mit Hochdruck. Schließlich ist klar, dass ein gutes Auto mit Elektromotor viele Vorteile mit sich bringt und Kunden durchaus interessiert sind an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Darunter fallen nicht nur die E-Autos, sondern auch Hybridmotoren oder Erdgasfahrzeuge. Welche alternativen Antriebe die Autohersteller noch bieten, kann auf http://www.meine-auto.info/ratgeber/alternative-kraftstoffe.html in Erfahrung gebracht werden.

Die nachfolgenden E-Autos sind für 2014, 2015 und 2016 geplant.

Der Chevrolet Spark EV

Diesen Kleinwagen mit Elektromotor gibt es in Europa ab 2014 zu kaufen. Der Spark EV ist ideal für die Stadt, denn er ist schön klein und wendig. Trotzdem sollte man ihn nicht unterschätzen, denn dieses Elektroauto hat stolze 136 PS also 100 kW. Das konstante Drehmoment liegt bei 542 Newtonmeter. Eine 20-kWh-Lithium-Ionen-Batterie sorgt für die nötige Power des Wagens. Die Reichweite soll bei etwa 160 Kilometern liegen und nach nur 20 Minuten laden, soll der Kleinwagen wieder einsatzfähig sein. Das gilt aber nur, wenn Gleichstrom genutzt wird. Damit lässt er sich auf 80 Prozent laden.
Im normalen Ladeprozess mit 230 V Wechselstrom braucht er für den vollen Ladevorgang etwa 6 bis 8 Stunden.

Der BMW i5

Der BMW i5 als Nachfolger des i3 soll Ende 2014 spätestens aber 2015 in den Autohäusern zu finden sein.
Beim i5 ist die Kabine größer als beim i3 und auch der Kofferraum bekommt ein größeres Ladevolumen, damit soll er vor allem Familien ansprechen.
Es ist noch nicht vollkommen geklärt, ob BMW für den i5 den gleichen Motor, wie für den i3 benutzt. Denn es ist auch die Rede davon, eine größere Batterie und einen größeren Elektromotor einzubauen und diese Variante ist doch die wahrscheinlichere.
Sehr viel wird aber definitiv am i5 gegenüber dem i3 nicht verändert. Muss ja auch nicht, denn der i3 verkauft sich mit bereits mehr als 10 000 Fahrzeugen sehr erfolgreich für ein Elektroauto.

Die Nissan Tochter Infiniti

Im Jahr 2014 möchte Infiniti ein Elektroauto der Luxusklasse auf den Markt bringen. Der Infiniti LE Concept bringt es auf ein maximales Drehmoment von 325 Nm und auf 100 kW. Der 26 kWh Lithium-Ionen-Akku kann auch kabellos, also induktiv, geladen werden. Die Reichweite wird mit 160 Kilometern angegeben.

Mercedes Concept B-Class Electric Drive

Schon 2012 auf dem Pariser Autosalon konnte man den Mercedes Concept B-Class Electric Drive bewundern. Ab 2014 soll dieses Elektroauto von Mercedes Benz nun in Serie gehen. Ein Van mit 100 kW und ein maximales Drehmoment von bis zu 310 Nm. Er schafft es in weniger als 10 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Reichweite des Lithium-Ionen-Akkus, der im Fahrzeugboden untergebracht ist, beträgt etwa 200 Kilometer.

Der Skoda E-Citigo

Auch Skoda zieht mit beim geplanten Verkaufsstart eines Elektroautos für 2014. Den Skoda Citigo soll es ab 2014 auch als Elektroauto geben. Ein Auto für den Stadtverkehr. Es ist klein, wendig und der Elektromotor bringt 85 kW mit. Der Wagen nutzt 26,5 kWh Akkus. Die Elektrotechnik kommt dabei von VW.

Audi A e-tron

Die Antwort auf den i3 von BMW, der bereits erfolgreich auf dem Markt ist, ist der Audi A e-tron. Audi nutzt dabei im Großen und Ganzen die Grundtechnik des VW E-Ups. Das Elektroauto wird 116 PS haben und ein Drehmoment von maximal 270 Nm besitzen. Die Reichweite liegt bei etwa 200 Kilometern. Von 0 auf 100 km/h kommt er in etwa 9,3 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit wird mit 130 km/h angegeben.

Der Kia Soul als Elektroauto

Der Kia Soul EV soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 auf den deutschen Markt kommen. Er soll Kunden vor allem durch seine Schnellladefähigkeit überzeugen.
In ihm wurden keine Lithium-Ionen-Akkus verwendet, sondern Lithium-Polymerakkus. Diese enthalten keine flüssigen Elektrolyten, sondern eine feste bis gelartige Folie auf Basis von Polymer. Damit sind sie langlebiger und können auch mit einer Leistung von 100 Kilowatt geladen werden. Die 230-Volt-Steckdose kommt gerade mal auf 3,7 Kilowatt. Das heißt, um diesen besonderen Akku laden zu können, müssten 135-Kilowatt-Supercharger aufgestellt werden. Wenn dem so ist und man einen solchen Supercharger auf seinem Reiseweg findet, kann man den Kia Soul EV in nur 25 Minuten bis auf 80 Prozent laden. Natürlich kann auch eine normale Haushaltssteckdose genutzt werden, dann dauert der Ladeprozess allerdings 8 Stunden.
Die Reichweite der Akkus beträgt etwa 200 Kilometer, der Elektromotor bringt es auf eine Leistung von 111 PS/81 kW. Das maximale Drehmoment beträgt 285 Nm.

Der Tesla S

Der US-Elektroauto-Hersteller Tesla trat bisher in Europa noch nicht in Erscheinung. Allerdings plant er, für das kommende Jahr das Elektroauto Tesla S auch nach Europa zu bringen. So wird er wohl 2014 auch in Deutschland zu kaufen sein. 21 000 Autos sollen nach Deutschland ausgeliefert werden, der Preis wird bei circa 72 000 Euro liegen.
Auch wenn Tesla in Deutschland recht unbekannt ist, so gilt der US-Elektroauto-Hersteller als Spitzenreiter in der Technologie der E-Autos. Von Consumer Reports, einem Verbrauchermagazin in den USA, bekam der Tesla S 99 von 100 möglichen Punkten.

Natürlich sind das längst nicht alle Elektroautos, die in den nächsten Jahren auf den Markt kommen werden. Einige Autohersteller halten sich noch bedeckt, andere arbeiten fieberhaft an neuen Modellen.
Eines dürfte aber sicher sein, die Nachfrage nach Elektroautos wird steigen. Wenn immer mehr Modelle auf den Markt kommen, hat der Kunde eine größere Auswahl. Auch die Preise dürften etwas sinken, denn die hohen Anschaffungskosten stießen bisher viele potenzielle Käufer ab.
Trotzdem könnten bis zum Jahr 2020 etwa 20 Millionen Elektroautos auf den Straßen zu finden sein. Dies war ein Ziel, welches sich die Bundesregierung gemeinsam mit der Nationalen Plattform Elektromobilität gesetzt hatte.

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